Kurzvortrag/"footnote": The un/picturability of slavery in exhibitions, zur Lesung von Saidiya Hartman, bei: Die Leerstelle. Das Nachleben der Sklaverei und die Lücken der Archive, 4.12.2017, Mobile Akademie, Elisabethkirche Berlin, Invalidenstr. 3, 19.30 h > Programm

Klasse
Schwerpunkt der Nr. 19 der Zeitschrift für Medienwissenschaft, 2/2018, hg. zusammen mit Andrea Seier > Call for Papers

im Druck: 

biodrag. Turingtest, KI-Kino und Testosteron
in: Christoph Engemann, Andreas Sudmann (Hg.), Machine Learning - Medien, Infrastrukturen und Technologien der Künstlichen Intelligenz, Bielefeld (transcript) 2017

Connect and Divide: The Practice Turn in Media Studies. The 3rd DFG conference of Media Studies
hg. zusammen mit Erhard Schüttpelz, Monika Dommann, Jeremy Stolow, Nadine Taha, Zürich, Berlin (diaphanes)/Chicago (University of Chicago Press), 2018 
darin: - Connecting and dividing media theories: Gender, post_colonial, and other agencies. Introduction to Section 3;
- Practice is a screen. Minor assemblages of gender, race, and global media. Interview with Rey Chow

letztes Buch:

Hat jedes wissenschaftliche Fach ein Objekt, muss eine Disziplin einen Gegenstand haben? Wie organisieren sich Wissenschaften um neue Themen, Dinge oder Konzepte herum? Was bei etablierten Disziplinen zum Alltag gehört, das Ein- und Umarbeiten neuer Ideen, stellte zur Mitte und zum Ende des 20. Jahrhunderts die Frage nach dem Neuen fundamentaler.
Kybernetik und Medienwissenschaft wollen neue Wissensformationen bilden, Theorie und Praxis verschränken, digitale Medien und Universalmaschinen modellhaft adressieren, Spezialisierung von Wissenschaften und universale Paradigmen zusammenbringen. Sie vereinen Abstraktion und Anwendung, Formalismen für alle Realitäten, versprechen echte Interdisziplinarität.
Beiden ist ein Problem gemeinsam – sie suchen ein Modell für Übertragung, Kontrolle und Rückkoppelung. Übertragung kann man nicht haben, man kann sie entwerfen, beschreiben, betreiben, aber nicht sehen. Sie funktioniert nicht ohne Leerstelle zwischen den Sendern/Empfängern, Aktanten, Protagonisten. Gerade diese Leerstellen wurden ungeheuer attraktiv, ihre Unschärfe produktiv, sie schrieben Wissenschaftsgeschichte.
Mit Hilfe eines Umwegs über Lektüren von "theory" und "Comparative Studies" fragt das Buch: Wie erklären Einführungen in die Kybernetik oder in Medienwissenschaft ihr neues Feld? Wie schreiben sie Fachgeschichte? Wie hat sich die Medienwissenschaft selbst auf die Kybernetik bezogen? Löst ein leeres Zentrum Begehren aus? Ist Medienwissenschaft um 2000 ein privilegierter Ort für das Durcharbeiten solcher Fragen - nach den Bedingungsgefügen von Apparaten, Wissensformen und Institutionalisierungen? Und hätten, gelegentlich, gender, race oder class etwas damit zu tun? 
2016  > Einleitung
 

letzter Vortrag: 
Inter_okular. Skalen und Ethiken im 360-Grad-VR-Film
Vortrag im Forschungskolloquium "Kulturen des Wissens", TU Berlin, 11.7.2016
und in der Ringvorlesung des Graduiertenkollegs "Dispositive der Fotografie", HBK Braunschweig, 10.11.2016

letzte Konferenz:
3. Medienwissenschaftliches Symposion der DFG: Connect and Divide: The Practice Turn in Media Studies, Fraueninsel, Chiemsee, 19.-22. August 2015 - Besprechungen von Philipp Goll auf HSOZKULT und von Malte Hagener in der ZfM

letzter Sammelband:
total. Universalismus und Partikularismus in post_kolonialer Medientheorie, hg. zusammen mit Nanna Heidenreich, Bielefeld (transcript) 2015 
Die ersten fünf Bände der Reihe

 

 


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Ulrike Bergermann