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Schwerpunkt der Nr. 19 der Zeitschrift für Medienwissenschaft, 2/2018, hg. zusammen mit Andrea Seier > Call for Papers

FAVT: Future Africa Visions in Time, workshop and exhibition, Nairobi National Museum

1. "Identites in Flux: Queering Futures", guided walk through the exhibition, together with Neo Musangi, 2. "Trigger Warnings. Violence and the question of repetition in art", presentation at the workshop "Healing Hurts. Aesthetic and archival practices addressing traumatizing pasts"; cooperation by the Bayreuth Academy of Advanced African Studies, Iwalewahaus/Goethe-Institut Kenya/Nairobi National Museum, 6.-12.4.2017

Zucker und shame. "Deutscher Kolonialismus" im Deutschen Historischen Museum Berlin
in: 
Texte zur Kunst, "Wir sind ihr/They are us", März 2017, Nr. 105, 25. Jg., 215-220

im Druck: 

biodrag. Turingtest, KI-Kino und Testosteron
in: Christoph Engemann, Andreas Sudmann (Hg.), Machine Learning - Medien, Infrastrukturen und Technologien der Künstlichen Intelligenz, Bielefeld (transcript) 2017

letztes Buch:

Hat jedes wissenschaftliche Fach ein Objekt, muss eine Disziplin einen Gegenstand haben? Wie organisieren sich Wissenschaften um neue Themen, Dinge oder Konzepte herum? Was bei etablierten Disziplinen zum Alltag gehört, das Ein- und Umarbeiten neuer Ideen, stellte zur Mitte und zum Ende des 20. Jahrhunderts die Frage nach dem Neuen fundamentaler.
Kybernetik und Medienwissenschaft wollen neue Wissensformationen bilden, Theorie und Praxis verschränken, digitale Medien und Universalmaschinen modellhaft adressieren, Spezialisierung von Wissenschaften und universale Paradigmen zusammenbringen. Sie vereinen Abstraktion und Anwendung, Formalismen für alle Realitäten, versprechen echte Interdisziplinarität.
Beiden ist ein Problem gemeinsam – sie suchen ein Modell für Übertragung, Kontrolle und Rückkoppelung. Übertragung kann man nicht haben, man kann sie entwerfen, beschreiben, betreiben, aber nicht sehen. Sie funktioniert nicht ohne Leerstelle zwischen den Sendern/Empfängern, Aktanten, Protagonisten. Gerade diese Leerstellen wurden ungeheuer attraktiv, ihre Unschärfe produktiv, sie schrieben Wissenschaftsgeschichte.
Mit Hilfe eines Umwegs über Lektüren von "theory" und "Comparative Studies" fragt das Buch: Wie erklären Einführungen in die Kybernetik oder in Medienwissenschaft ihr neues Feld? Wie schreiben sie Fachgeschichte? Wie hat sich die Medienwissenschaft selbst auf die Kybernetik bezogen? Löst ein leeres Zentrum Begehren aus? Ist Medienwissenschaft um 2000 ein privilegierter Ort für das Durcharbeiten solcher Fragen - nach den Bedingungsgefügen von Apparaten, Wissensformen und Institutionalisierungen? Und hätten, gelegentlich, gender, race oder class etwas damit zu tun? 
2016  > Einleitung
 

letzter Vortrag: 
Inter_okular. Skalen und Ethiken im 360-Grad-VR-Film
Vortrag im Forschungskolloquium "Kulturen des Wissens", TU Berlin, 11.7.2016
und in der Ringvorlesung des Graduiertenkollegs "Dispositive der Fotografie", HBK Braunschweig, 10.11.2016

letzte Konferenz:
3. Medienwissenschaftliches Symposion der DFG: Connect and Divide: The Practice Turn in Media Studies, Fraueninsel, Chiemsee, 19.-22. August 2015 - Besprechungen von Philipp Goll auf HSOZKULT und von Malte Hagener in der ZfM


total. Universalismus und Partikularismus in post_kolonialer Medientheorie, hg. zusammen mit Nanna Heidenreich, Bielefeld (transcript) 2015 
Die ersten fünf Bände der Reihe

 

 


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Ulrike Bergermann